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THEMA: Was können HP-Psych denn mehr?

Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20316

  • Frank
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Hallo zusammen,

ich habe mal eine provokative Frage:

Man liest und hört immer wieder das es so möchtegern Therapeuten/Hypnotiseure gibt die z.B. Ängste und Phobien Behandeln obwohl sie keine Heilerlaubnis haben.

Nun meine Frage:
Was kann denn ein HP-Psych mehr als z.b. ein erfahrener Hypnotiseur oder Coach? Glaubt Ihr wirklich das man in einer HP-Ausbildung die evtl. ein halbes Jahr dauert nun mehr wissen hat wie ein erfahrener Coach oder Hypnotiseur. Was passiert denn in einer Hypnose wo man z.B. eine Spinnenphobie bearbeitet? Glaubt Ihr wirklich das Ihr in einer Ausbildung zum HP-Psych lernt wie das Auflösen dieser Phobie funktioniert?

Bin mal auf eure meinungen gespannt.

LG
Frank
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Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20318

  • Frank
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Für alle die nicht wissen was ein HP-Psych ist :

Heilpraktiker - Psychotherapie regen_bogen

LG
Frank
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Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20321

  • christo
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Ich denke es kommt drauf an. ICh würde behaupten, wenn jemand Ängste und Phobien mittels Hypnose behandelt, ist der Heilpraktiker nicht unbedingt Notwendig. Um es gan Lasch auszudrücken läuft es ja wie z.B bei einer Racuherentwöhnung ab: Rückführung, erkennung des Problems und an dem Problem arbeiten bzw es beheben. Ich würde behaupten bei disen beiden Prozessen gibt es , vom Eingriff ins Unterbewusstsein, kein Unterschied. (ein bischen dumm ausgedrückt, aber ihr wisst was ich meine).

Hingegen würd ich sagen, wenn sich jemand richtig mit alternativen Heilmethoden beschäftigen will, ist so eine Ausbildung gar nicht schlecht weil man viel lernt und neue Möglichkeiten erkennt.

Aber ich würde spontan sagen für erfahrene Hypnotiseure wäre eine solche Ausbildung nicht nötig.

Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20322

  • Piaz
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Offiziell darfst du ohne HPP keine Phobie behandeln. Zur HPP Prüfung brauchst du nicht unbedingt therapeutische Kenntnisse. Man lernt hauptsächlich Krankheiten zu erkennen und zu Diagnostizieren. Es wird nur geprüft ob du eine Gefahr für die Volksgesundheit bist. Später solltest du dich dann auf ein Therapieform konzentrieren z.B. Hypnose- oder Verhaltenstherapie.
Der HPP sagt nichts aus ob du ein guter oder schlechter Hypnotiseur bzw. Therapeut bist. Du bist rechtlich besser abgesichert. Man muß sich nicht mehr auf die Selbstheilungskräfte rausreden.
Du kannst z.B. auch damit Werben das du Phobien behandelst ohne HPP würde ich die Finger davon lassen.

Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20323

  • christo
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Ja das ist mir auch klar. Ich habe nur meine persönliche Sicht dar gelegt auf Franks Frage. Ich bin der Meinung der HP ist unbedingt notwendig. Das er in Deutschland aber Pflicht ist weiß ich auch ;) Die Antwort von mir sollte zeigen wie ich es gut finden würde, wenn es so wäre^^

Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20326

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Ich würde mal sagen ein guter Hypnotiseur wird allemals besser sein als ein shlecht ausgebildeter HPP. hand_geben
Ich hab die Macht (ich könnte wenn ich wollte)

Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20327

  • hypnofan
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Hallo alle zusammen,

cessy10 schrieb:
Ich würde mal sagen ein guter Hypnotiseur wird allemals besser sein als ein shlecht ausgebildeter HPP. hand_geben


Richtig Moni! Andererseits hat das HP-Gesetz schon einen vernünftigen Grund, damit nicht Jeder an Jedem Herumdoktern, und damit die Scharlatanerie in der Medizin zumindest eingedämmt werden kann.

Es ist allerdings auch ein typisch deutsches Problem, dass ein "Papierchen" meist mehr zählt als ausgewiesenes, praxisbezogenes Können.

Mit freundlichen Grüßen
hypnofan
Nie sollst Du so tief sinken und aus dem Kakao, durch den man Dich zieht, auch noch zu trinken!
E.Kästner

Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20334

  • hypnoman
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Was ein HP Psy kann sagt die Bezeichnung nicht aus, nur dass er was darf.
Beim Hypnotiseur sieht das auch nicht anders aus, nur dass er ohne den HP
eben nicht das darf, was der HP alles darf.
Was man schreibt zu können, kann keiner prüfen, deswegen ist der HP vielleicht
vorzuziehen weil er tendenziell mehr weiss und darf.

Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20338

  • Miraculus
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@ Piaz:

Mich würde Deine Meinung in folgenden Punkten interessieren:

- Gehst Du davon aus, daß der HPPsy weniger die Gesundheit potentieller Patienten gefährdet?

- Wenn ja, in welchem Ausmaß ist der Sicherheitsvorsprung vorhanden, und wo wird er besonders relevant?

- Gehst Du davon aus, daß die klienten eines Hypnotiseurs ohne HP, der beispielsweise "sicher durch die Prüfung" anbietet, sich de facto deutlich von einem hP unterscheiden, der beispielsweise "Behandlung von flugangst" anbietet?

Die letzte Frage läuft darauf hinaus, ob die Unterschiede bei der Problemlösung mehr in einer sprachlichen oder einer realen Ebene bestehen.
Letzte Änderung: 6 Jahre, 5 Monate her von Miraculus.

Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20339

  • Piaz
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---Gehst Du davon aus, daß der HPPsy weniger die Gesundheit potentieller Patienten gefährdet?
Ja, weil er differenzialdiagnostisch viel besser ausgebildet ist und so Kontraindikationen besser beurteilen kann. Bsp. Depriss von einem Schizophrenem-Residium.

- Wenn ja, in welchem Ausmaß ist der Sicherheitsvorsprung vorhanden, und wo wird er besonders relevant?
Bei den Kontraindikationen, Suizid usw.

--- Gehst Du davon aus, daß die klienten eines Hypnotiseurs ohne HP, der beispielsweise "sicher durch die Prüfung" anbietet, sich de facto deutlich von einem hP unterscheiden, der beispielsweise "Behandlung von flugangst" anbietet?

Die letzte Frage läuft darauf hinaus, ob die Unterschiede bei der Problemlösung mehr in einer sprachlichen oder einer realen Ebene bestehen.

Die letzte Frage kann man so nicht beantworten. Der Eine macht seinen HPP und arbeitet später mit Klangschalen der Anderer macht Gesprächstherapie. Der HPP hat mit der Therapieform nichts am Hut, er legitimiert dich nur.
Wie gut der Hypnotiseur ist hängt mit seiner Ausbildung zusammen und wie weit er sich später noch weiterbildet. Dazu kommt es auf die Person selber an. Ist er eher ein feinfühliger Mensch oder eher ein Grobmotoriger. Daran ändert auch der HPP nichts.

Bei wem fühlst du dich als Klient sicher aufgehoben?
Bei Hypnotiseur A der eine einwöchige Hypnoseausbildung hat oder
bei Hypnotiseur B der eine einwöchige Hypnoseausbildung hat und zusätzlich die HPP-Prüfung.

Schau dir mal sämtliche Hypnoseschulen an.
Man meldet sich an, bezahlt Betrag X, nach ein paar Tagen darf man sich Hypnotiseur nennen und auf die Menschheit losgehen.
Ist das den OK.?
War bei mir nicht anderest.

Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20340

  • Miraculus
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und inwieweit soll es denn beispielsweise mehr Sicherheit bringen, ob man ein schizophrenes Residuum von einer Depression unterschieden kann, es sei denn, man hat mit sehr "harteb" Fällen zu tunß

Man meldet sich an, bezahlt Betrag X, nach ein paar Tagen darf man sich Hypnotiseur nennen und auf die Menschheit losgehen.
Ist das den OK.?


Für Dich nicht?
Ich würde sagen, daß ein vernünfiger und verantwortungsvoller Durchschnittsmensch sagen wir mal bei "normalen" Probelmen helfen kann. Allerdings wird denke ich ohnehin durch den Markt ein Konkurrenzdruck da sein.

Om Übrigen gibt es doch viele voll-hÜs, die von Psychiatrie genau so wenig Ahnung haben wie der Durchschnittemensch. Ich weiß das mit Sicherheit, da ich entsprechende Personen kenne.

Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20341

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p.S:: Was meinst Du mit KontraindikationenßMeinst Du ganz allgemien, oder wg. Hypnose?
Was die Hypnose angeht, so wird beispielsweise immer wieder behauptet, daß Schizophrenie eine Kontraindikation sei. Tatsächlich gibt es dazu meines Wissens jedoch nicht eine einzige STudie, und alles beruht auf Mutmaßungen und unbelegten Behauptungen. Da bin ich mir ziemlich sicher, weil ich mich damit relativ gründlich auseinandergesetzt habe.

Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20342

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P.P.S.: Mir ist ein "Coach" bekannt, der, bevor er HPP wurde, viele Angrbote auf seiner Seite so formuliert hat, daß sie ganz offensichtlich auf Menschen mit Krankheiten abzielten. Das wäre mir an sich egal, und ich glaube nicht mal, daß es "verboten" ist. Allerdings hat er es schon sehr exzessiv gemacht, und insgesamt ging das über mehrere Jahre. Gestört hat es mich dann aber doch, daß die besagte Person unter anderem auch anbot, beim Reduzieren des Alkoholkonsums behilflich zu sein.
Das finde ich nicht in Ordnung, dann damit werden Alkohliker (noch dazu während der Konsumphase) angelockz. Und der Alkoholentzug sollte nur unter ärztlicher Aufsicht bzw. Überwachung erfolgen, egal ob jemand Heilberufler ist oder nicht. (Man denke an mögliche Komplikationen wie Delir und Krampfanfälle.)

Kaum war der gute Mann dann HPP, äußerte esr sich in einem Interview ausgesprochen überheblich über diejenigen, die keine HPPs sind, denn sie könnten ja gar nicht die Kontraindikationen der Hypnose kennen! Hierzu ist erstens zu sagen, daß dies nicht wahr ist und zweitens, daß die meisten, die von "Kontraindikationen der Hypnose" sprechen, irgendetwas nachreden, ohne sich je mit dem Thema beschäftigt zu haben, und das, was sie nachreden typischerweise auch noch falsch bzw. völlig unbegründet ust. Aber für die Arroganz, alle anderen als unfähig hinzustellen, die das tun, was man selbst bis gestern exzessiv und auf teilweise fragwürdige Weise getan hat, dazu reicht es!


Hier in Deutschland ist das allgemein so: Der eine gönnt dem anderen nicht das Schwarze unter dem Nagel. Viele Ärzte/Psychologen sind der Meinung, daß alle Nicht-Ärzte/Psychologen für die Hypnose unfähig sind, selbst wenn sie HPs sind; und viele HPs erheben sich dann gerne über die "Normal-Hypnotiseure". Keiner gönnt dem anderen irgendetwas.

In anderen ländern finden sich führende Hypnose-Experten, die heraussetllen, daß es keinerlei Bewieise dafür gibt, daß Hypnotherapie oder überhaupt Psychotherapie durch Laien wesentlich gefährlicher sei als die durch Ärzte/Psychologen - hierzulane wird die Heiltätigkeit durch Gesetzen reguliert, die allein auf fragwürdigen Spekulatioen beruhen und keinerlei empirische Basis haben.

Bei dem ganzen Hick-Hack um die Hypnose geht es nicht um eventuelle Komplikationen - zu dem Thema weiß ohnehin kaum jemand etwas - es geht um das Niedermachen potentieller Konkurrenten, um Mißgunst und den Wunsch nach Dominanz.

Und davon habe ich allmählich die Nase voll und möchte mich auch nicht mehr um solche Dinge kümmern, so daß ich mir überlege, mich hier allmählich zurückzuziehen. Dann können die Ärzte und HPs und Coaches einander gerne die jeweilige Kompetenz zur Hypnose absprechen und sich gegenseitig über Pseudo-Kontraindikationen und Pseudo-Gefahren der Hypnose belehren, um diese jeweils allein für sich zu pachten.

Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20343

  • Piaz
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Wenn du meinst das ich was gegen die nicht Hpps habe liegst du total falsch.
Ich habe geschrieben das: Der HPP hat mit der Therapieform nichts am Hut, er legitimiert dich nur.
Habe ich behauptet das der HPPler besser therapieren kann als ein Nicht HPPler?
Ich habe den HPP nur gemacht damit man mir nicht an den Karren fahren kann.
Deswegen kann ich nicht besser therapieren habe ich auch nie behauptet.
Vor Gericht zählt die allgemeine Lehrmeinung das Hypnose bei Schizo kontraindiziert ist.
Du kannst auch nicht alle Hpps und nicht HPPS über einen Kamm scheren. Ich habe auch geschreiben das es auf die jeweilige Person ankommt wie sie sich weiterbildet.
Wenn du Probleme mit den HPPLern hast kann ich nichts dafür.

Zusammenfassung.
Die HPP-Prüfung hat mit der Qualität der Therapie nichts zu tun. Soll heißen man therapiert deshalb nicht schlechter oder besser.
ABER wenn ein Klient mit einem Schizophrenem-Residium. zu dir in die Praxis kommt und du es nicht erkennst und therapiertst ihn auf Depriss ist das gut oder schlecht?
Der HPP legitimiert dich nur, soll heißen dass man es darf.
Dazu kommt es auf die Person selber an. Ist er eher ein feinfühliger Mensch oder eher ein Grobmotoriger. Daran ändert auch der HPP nichts. Soll heißen das trotz HPP-Prüfung du immer noch du bist, soll heißen mehr oder weniger einfühlsam

Weil ich weder Zeit noch Bock habe alles doppelt zu schreiben werde ich keine weiteren Antworten geben.

Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20344

  • Miraculus
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Wenn du meinst das ich was gegen die nicht Hpps habe liegst du total falsch.


Dann schreibst Du:

Bei wem fühlst du dich als Klient sicher aufgehoben?
Bei Hypnotiseur A der eine einwöchige Hypnoseausbildung hat oder
bei Hypnotiseur B der eine einwöchige Hypnoseausbildung hat und zusätzlich die HPP-Prüfung.


Man meldet sich an, bezahlt Betrag X, nach ein paar Tagen darf man sich Hypnotiseur nennen und auf die Menschheit losgehen.
Ist das den OK.?



Wie man diese Alternativen/Kontrastierungen naheleigenderweise vertehen wird, könnte dem Schreiber klar sein! Hier entsteht fast zwangsläufig ein gewisser Eindruck, nämlich daß auf der einen Seite der kompetente hPP steht und auf der anderen Seite der inkompetente nicht-HPP.

Wenn du Probleme mit den HPPLern hast kann ich nichts dafür.


Mit HHPlern habe ich keine Probleme, höchstens mit einer bestimmten Geistenhaltung, die mir aus Bemerkungen wie den gerade zitierten zu sprechen schien - und was mich auch gewundert hat, weil ich Deinen ersten Beitrag anders eingeschätzt hatte. Vielleicht habe ich Deinen zweiten Beitrag auch nur mißverstanden - aber dann war er auch mißverständlich fomuliert. Persönlich angrefen lassen möchte ich mich aber auch nicht.


Was die Gerichtssache angeht, so ist auch ein Gericht verpflichtet, dem internationelen Stand der WIssenschaft zu folgen. Wer also einem gericht entsprechende Materialien bieten kann, der sollte auch erfolgreich sein. Man darf nicht vergessen, daß hier manche Leute mit haarsträubenden Argumenten die ""Gefahren der Hypnose" aufzubauschen versuchen, ausschließlich aus kurz gedachtem berufspolitischen Interesse.


Zitat Hypnofan:


Richtig Moni! Andererseits hat das HP-Gesetz schon einen vernünftigen Grund, damit nicht Jeder an Jedem Herumdoktern, und damit die Scharlatanerie in der Medizin zumindest eingedämmt werden kann.


Ist das denn wirklich so? Meines Wissens wurde das hPG durch Hitler deswegen unterzeichnet, weil die Reichsärzteschaft mit den Nazis gekungelt hat, und nicht weil es sachliche Beweise für eine entsprechende Notwendigkeit gegeben hätte.

Oder anders gefragt: Sind die Menschen in Ländern wie der Schweiz oder gB mit liberalerer Gesetzgebung wirklich einem wesentlich größeren Gesundheitsrisiko ausgesetztß läßt sich das wirklich beweisen?

@ christo:
Ich bin der Meinung der HP ist unbedingt notwendig

Kannst DU das irgendwie begründen?
Oder mal anders: Es gibt unter Psychologen und Medizinern die Ansciht, daß Showhypnose sehr gefährlich sei und daher verboten werden müsse. Und in der tat gibt es einige Länder, die Showhypnose gesetzlich untersagen. Nun gibt es aber keine überzeugenden empirischen Beweise für die Gefährlichkkeit der Showhypnose, so wie es auch keine eindeutigen Beweise für die Ungefährlichkeit gibt. Soll man die Showhypnose nun aufgrund irgendwelcher Spekulationen ohne wirklich klare Evidenz verbieten?

So gesehen kann man alles verbieten oder regulieren. Nach meiner Überzeugung trägt aber der die Beweislast, der behauptet, etwas sei derart gefährlich, daß man es gesetzlich untersagen bzw. regulieren müsse.

Ich muß sagen, daß ich diese deutsche Haltung des voraussseilenden Gehorsams nicht verstehe: Es gibt zwar keinerlei Beweise für die Gefährlicchkeit von X, aber X könnte ja gefährlich sein - also verbieten wir es mal lieber!



Im Grunde ist das die Problematik bei Diskussionen um das hPG. Es wird viel behauptet und spekuliert, aber nichts belegt.

Noch schlimmer ist es, daß es vielen Leuten überhaupt nicht auf die sachliche Seite ankommt. ich habe beispielsweise in einer anderen Diskussion mal darauf hingewiesen, daß viele Voll-HPs (und teilweise sogar Ärzte) de facto gar nichts über Psychiatrie wissen. Mir wurde dann sinngemäß gesagt, daß dies doch völlig egal sei - Hauptsache, jemand habe mal offiziell eine Prüfung absolviert. Ergänze im Geiste: Ob es sachlich zu rechtfertigen ist, daß diese Person im Ggs. zu anderen psychische Krankheiten behandeln darf, ist doch sch...egal!

Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20349

  • Piaz
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Piaz schrieb:

Schau dir mal sämtliche Hypnoseschulen an.
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Ist das den OK.?

Damit will ich sagen das ICH Eintagesblitzhypnoseseminare und WE-Einstigsseminare verantwortungslos finde. Ich fände es besser wenn es nur Kompaktkurse geben würde die über mehrere WEs geben. Kompaktkurse sind natürlich teuerer aber somit hast du schon einen gewissen Filter gesetzt der die Spreu (Just for fun-Typen) vom Weizen (Ernsthafte Anwender) trennt.
Zudem sollte es eine freie Prüfungskommission geben.

Diese Aussage hatte mit dem HPP nichts zu tun.

Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20350

  • Frank
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Hallo Piaz,

wusste garnicht das Du mich als Verantwortungslos nennst!!?? kopf_kratz
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Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20351

  • Piaz
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Frank nimm es nicht zu persönlich ich weiß das du auch Kompaktkurse anbietest
Ich meine ALLE Schuhlen und ALLE Hypnotiseure die so was Anbieten.
Ich habe es auch begründet wieso ich es nicht gut finde.

Die Meinungen sind hierüber sicherlich geteilt es ist halt nur meine Meinung.
Der Eine oder Andere wird die Meinung sicherlich wieder scheiße finden. wut_43

Aw: Was können HP-Psych denn mehr? 6 Jahre, 5 Monate her #20354

  • Miraculus
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@ Piaz:

Ich möchte noch festhalten, daß meine bissigen Bemerkungen sich gegen diejenigen richten, die die Hypnose für sich allein pachten wollen - egal ob Ärzte oder hPs oder Psychologen oder sonstwen. Und auch den speziellen hPP habe ich im Visier gehabt. Ich habe Deinen Beitrag vielleicht in eine bestimmte Richtung verstanden, Deine Meinung aber auch nicht für so extrem gehalten. Es war nicht meine Absicht, Dich mit solchen leuten in eine Ecke zu stellen, auch wenn es vielleicht ein bißchen so rüberkam.

Natürlich sollte man sich auch, wenn man ein WE-Seminra macht, im vorfeld oder im Nachhinein durch gute Lektüre weiterbilden, wenn man nicht schon ein Grundwissen hat.

@ alle: Was ich wirklich sehr erschreckend finde, ist ein bestimmtes Phänomen. Wenn man mit Leuten, die von der Gesetzeslage keine Ahnung haen spricht und ihnen erklärt, daß zwei Menschen sich nicht einigen dürfen, daß der eine dem anderen Psychotherapie gibt, solange nicht der Gebende zumindes Heilpraktiker ist, selbst dann nicht, wenn der zu Behandelnde selbst alles bezahlt, dann wundern sich die meisten sehr.

Wenn Leute hingegen die gesetzliche Lage können und und sich daran gewöhnt haben, dann sind sie meistens dafür. Das hat aber offenbar nichts damit zu tun, daß sie irgendwelche überzeugenden Argumente anführen könnten, die die anderen nicht kennen. Im Gegenteil habe ich noch nie entsprechende Argumente gehört, die sich von reinen Behauptungen und unbelegten Spekulatinen unterscheiden ließen.

Lebten wir in einem land wie etwa Großbritannien, wo sehr viel mehr Therapiefreiheit herrscht, dann würde vermutlich niemand auch nur daran denken, ein "HPG" einzuführen zu wollen; vermutlich würden fast alle es ablehnen. (Auch in GB kann natürlich jeder, der Mist baut, zivil- und ggf. strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.)

In Frankreich hingegen ist die gesetzliche Regelung für die Ausübung der Heilknde m.W. noch restriktiver und nur Ärzte dürfen heilen. Wäre es in Deutschland schon seit Jahrzehnten so, dann würden die meisten hier das vermutlich für absolut richtig halten.

Und wenn beispielsweise hier niemand je Erfahrung mit Showhypnose gemacht hätte, weil die schon seit Jahrzehnten verboten wäre, dann wären hier die allermeisten vermutlich davon überzeugt, daß ein solches Verbot absolut notwndig ist.

Ich glaube, daß die allermeisten (nicht alle) Leute einfach die jeweiligen Zustände, so wie sie sie kennen, automatisch für gut und richtig halten. ich will das nicht jedem einzelnen unterstellen, aber ich bin überzeugt, daß es auf viele zutrifft. Ich wünsche und hoffe dabei von Herzen, daß ich mich vollkommen irre, denn es wäre mehr als nur erschreckend, wenn ich recht hätte.

Ja, und daß die Ausübbung der Heilkund in Frankreich besonders restriktiv, in Deutschland liberaler, aber deutlich restriktiver als in Großbritannien ist, hat mit Sicherheit nichts damit zu tun, daß es überzeugende empirische Beweise dafür gäbe, daß das eine Modell jeweils besser als das andere wäre und die Volksgesundheit besser als das andere schützen würde. Ich gehe jede Wette ein, daß es nicht eine einzige aussagekräftige Untersuchung gibt die belegen würde, daß die Volksgesundheit in Deutschland bedeutend weniger als in GB aber bedeutend mehr als in Frankreich gefährdet ist. Es hat etwas mit der Stärke von Lobbies zu tun.
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