Hypnose oft zu Unrecht verpönt
Mittwoch, den 17. September 2008 um 19:31 Uhr

Hypnose ist nach Ansicht des Tübinger Psychologie-Professors Dirk Revenstorf ein erfolgreiches Verfahren zur Schmerzbekämpfung und Heilung von psychologischen Störungen. Das hätten mehrere wissenschaftliche Studien belegt.

Hypnose könne etwa bei Angstzuständen, Traumata, Migräne sowie Ess- oder Schlafstörungen eingesetzt werden. Große Erfolgschancen gebe es auch für Raucher, die von ihrer Sucht loskommen wollten, sagte Revenstorf. Die Hypnose werde von vielen Menschen zu Unrecht verpönt. Ihr Ruf sei durch die Bühnenhypnose zur Unterhaltung geschädigt worden, sagte Revenstorf

In Deutschland gewinne die Hypnose als Therapieverfahren aber zunehmend Anhänger. "Immer mehr Universitätsinstitute beschäftigen sich damit", sagte er. Vorbehalte gegenüber der klinischen Hypnose seien unbegründet. "Der Patient wird nicht durch Suggestion umprogrammiert", sagte Revenstorf. "Er wird zu seinen eigenen Ressourcen geführt."

In vielen Ländern werde die Hypnose erfolgreich zur Schmerzlinderung bei der Geburt und sogar bei Operationen eingesetzt, sagte Revenstorf. Vorbild sei unter anderem Schweden. In den vergangenen Jahren hätten in Deutschland zunehmend Zahnärtze das Verfahren entdeckt. Sie könnten bei der Behandlung ihrer Patienten zum Teil auf Betäubungen verzichten. In der Therapie zur Heilung von psycholgischen Störungen mache es sich die Hypnose zunutze, dass die Patienten kritische Zustände - etwa ein Trauma aus der Vergangenheit - ohne Ängste noch einmal erleben könnten.

Quelle: www.strathmann.de

 

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